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Der Kaffee aus Ihrem Kaffeevollautomaten schmeckt nicht mehr?

Der Kaffee aus Ihrem Kaffeevollautomaten schmeckt nicht mehr?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich morgens nach dem Aufstehen als Erstes in die Küche schleppen, um den Kaffeevollautomaten zu starten? So geht es den meisten, denn ein duftender, frisch gebrühter Kaffee ist der beliebteste Muntermacher überhaupt.

Manchmal aber kommt es vor, dass das allmorgendliche Ritual nicht ganz nach Wunsch verläuft.

Sie schenken ein. Sie rühren um. Sie trinken den ersten Schluck. Doch statt des erwarteten vollmundigen Verwöhnaromas nehmen Ihre Geschmacksknospen nur den faden Geschmack von braun-gefärbtem Wasser wahr?

Wenn der Kaffee plötzlich nicht mehr schmeckt, wie Sie es kennen und gern mögen, dann kann das viele Gründe haben. Die wichtigsten erläutern wir hier.
Fehler Nummer eins: Die Kaffeebohnen werden falsch gelagert

Kaffeebohnen sind ein empfindliches Naturprodukt. Als solches werden Kaffeebohnen weder chemisch behandelt noch anderweitig konserviert. Lediglich die aromasichere Vakuumverpackung, in der die Bohnen zu Ihnen kommen, schützt das Aroma und hält die Bohnen frisch. Kaum ist diese Verpackung aber geöffnet, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Grund hierfür ist der Luftsauerstoff. Je öfter die Kaffeebohnen dem Luftsauerstoff ausgesetzt sind, umso schneller verlieren sie ihr typisches Kaffee-Aroma. Gleiches gilt für das ebenfalls enthaltene Kaffee-Öl.

Manche Kaffeefreunde füllen die Kaffeebohnen zu deren Lagerung von der Vakuumverpackung in eine Kaffeedose um. Grundsätzlich keine schlechte Idee, solange Sie zwei Dinge beachten.

1. Es handelt sich um eine luftdicht schliessende Vakuumdose.
2. Sie lagern die Kaffeebohnen samt Umverpackung dort ein. Denn: Wenn Sie die Bohnen zum Umfüllen von der Tüte in die Dose rieseln lassen, kommt jede Bohne mit Luftsauerstoff in Kontakt und der Effekt wäre perdu.

Andere Anhänger des aromatischen Heissgetränks wieder schwören auf den Kühlschrank zur Lagerung des Kaffees. Auch diese Methode ist mit Vorsicht zu geniessen. Die kühle Umgebung verlangsamt zwar den Prozess des Aroma-Verlusts. Andererseits steht der Kaffee im Kühlschrank in nächster Nähe zu Käse, Knoblauchwurst und Co.

Das Problem: Kaffee nimmt sehr schnell Fremdaromen an! Nicht nur der Luftsauerstoff, auch Feuchtigkeit und andere starke Gerüche ruinieren sein Bouquet! Das Resultat: Der Kaffee schmeckt nicht!

Ein weiterer Schwachpunkt in der häuslichen Kaffeelagerung ist der Kaffeevollautomat selbst. So mancher Kaffeevollautomat besitzt einen zuweilen recht grosszügig bemessenen Behälter für die Bohnen. Wer diesen Behälter vollständig füllt, aber nur ein bis zwei Tassen täglich trinkt, benötigt mitunter mehrere Tage, bis das Reservoire sich leert. Von schonender Lagerung kann hier keine Rede sein.

Der Kaffeevollautomat ist ein Gerät, das ein feucht-warmes Mikroklima produziert. Hinzu kommt, dass der Deckel der meisten Bohnenbehälter nur lose aufliegt, also nicht luftdicht schliesst. Wärme, Feuchtigkeit und Luft über einen Zeitraum von mehreren Tagen? Ihr Kaffee wird sich rächen. Mit schlechterem Geschmack!

Die Lösung für das Lagern Ihrer Kaffeebohnen

Füllen Sie immer nur so viel Kaffee in die Kaffeemaschine ein, wie Sie innerhalb eines Tages verbrauchen. So sind die Kaffeebohnen im Vorratsbehälter immer frisch. Die angefangene Kaffee-Tüte stellen Sie am besten in einen luftdicht schliessenden Behälter. Hier können Sie jede handelsübliche Vakuumdose verwenden. Die besten Erfahrungen aber haben wir mit dem Airscape Vakuumbehälter gemacht.

Der Airscape Vakuumbehälter hat ein Fassungsvermögen von rund 600 Gramm. Der Clou aber ist: Da der Airscape absolut 100-prozentig luftdicht schliesst, können Sie ihn sogar im Kühlschrank verwenden, um den Kälte-Vorteil zu nutzen! Das Röst-Aroma bleibt drinnen. Fremdaromen bleiben draussen. Ihr Kaffee ist auf diese Weise immer wohlschmeckend und frisch!
Fehler Nummer zwei: Der Kaffeevollautomat ist verschmutzt

Speziell in Firma und Büro fristen Kaffeevollautomaten zuweilen ein wenig artgerechtes Leben. Täglich sollen sie liefern. Nur selten werden sie gereinigt und gepflegt. Schnell wird hier geklagt: Der Kaffee schmeckt nicht! Dabei ist Abhilfe ganz leicht.
Kaffeevollautomat reinigen

Die weniger bequeme Nachricht: Den Kaffeevollautomaten zu reinigen, gehört zu den regelmässig durchzuführenden Massnahmen.

Die gute Nachricht: Es gibt nur exakt drei Bauteile, die Sie bei Ihrem Kaffeevollautomaten reinigen müssen.
Namentlich: Brühgruppe, Bohnenbehälter und Tank.
Kaffeevollautomat reinigen: Drei Tipps für die Brühgruppe

  • Zur Reinigung der Brühgruppe sind Reinigungstabletten erhältlich.
  • Wir empfehlen zusätzlich, die Brühgruppe einmal wöchentlich aus der Kaffeemaschine zu entnehmen und unter warmem Wasser abzuspülen. So werden anhaftende Kaffeereste beseitigt, die die Tablette nicht entfernen kann.
  • Die meisten Brühgruppen sind am Brühkolben gefettet. Wenn Sie hier nachfetten, dann bitte keinesfalls mit Fetten aus der Industrie, da diese niemals lebensmitteltauglich sind. Fette, die für die Brühgruppe geeignet sind, tragen die Kennzeichnung H1.

Kaffeevollautomat reinigen: Zwei Hinweise zum Wassertank

Auch den Wassertank sollten Sie regelmässig gründlich spülen und entkalken. Warum?

  • Wasser enthält Kalk.
  • Kalk hinterlässt Ablagerungen.
  • Kalkablagerungen haben einen eigenen Geschmack.

Leider nicht den, den Sie von Ihrem Kaffee erwarten.
Kaffeevollautomat reinigen: Ein guter Rat für den Bohnenbehälter

Selbst der Bohnenbehälter kann den Kaffeegeschmack verändern. Treue Leser unseres Blogs wissen bereits über Kaffee-Öle Bescheid. Denn eben jene Kaffee-Öle sind es, die im Bohnenbehälter zum Aroma-Killer werden können.

Wie? Zwei Faktoren lassen Fette ranzig werden: Faktor Zeit und Faktor Luft.
Liegen Ihre Kaffeebohnen zu lange in der Tüte oder im Bohnenbehälter, so treten die Kaffee-Öle aus und verderben mit der Zeit. Die Folge ist ein ranziges Aroma. Damit Sie dieses nicht beim Kaffeetrinken auf der Zunge spüren, prüfen Sie besser den Bohnenbehälter Ihres Kaffeevollautomaten nach. Dazu streichen Sie mit dem Finger über Innenwände und Boden des Behälters. Sind die Finger danach fettig-klebrig, wird es für die Reinigung des Bohnenbehälters höchste Zeit.

Ein feuchtes Mikrofasertuch mit ein paar Spritzern Fettentferner löst das Problem im Handumdrehen.
Fehler Nummer drei: Ihr Kaffeevollautomat ist verkalkt

Ganz gleich, ob einfache Kaffeemaschine oder hochkomplexer Kaffeevollautomat:
Kalk ist in jedem Fall ein Gegner, den es regelmässig zu bekämpfen gilt! Wie oft und wie intensiv? Das hängt vom Härtegrad Ihres regionalen Wassers ab.

Den Härtegrad Ihres Wohnorts finden Sie mithilfe des Internets heraus. Zudem hält der Fachhandel Wasserhärte-Einweg-Tester bereit. Praktisch für kalkfreien Genuss: Die meisten Kaffeevollautomaten besitzen heute ein spezielles Entkalkungsprogramm nebst nutzerfreundlicher Erinnerungsfunktion.

Sinnvoll sind auch zusätzlich einlegbare Wasserfilter, beispielsweise das Brita Aqua Gusto Wasserpad oder das Schwimmkissen von Bilt Oscar, die den Kalkgehalt des Wassers minimieren und Ablagerungen in der Maschine reduzieren. Noch mehr Tipps und Wissenswertes zum Thema: „Wie entkalke ich meine Kaffeemaschine“ lesen Sie in unserem nächsten Blog.

Fazit: Lagerung der Kaffeebohnen und Pflege des Kaffeevollautomaten sind die Basis für dauerhaft aromatischen Kaffee!

In diesem Sinne: Viel Spass bei der Umsetzung unserer Tipps und maximalen Genuss bei Ihrem nächsten Kaffee.

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