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Siebträgermaschinen und Halbautomaten: Espressozubereitung wie beim Profi-Barista

Siebträgermaschinen und Halbautomaten: Espressozubereitung wie beim Profi-Barista

Espressozubereitung wie beim Lieblings-Barista im Café um die Ecke? Das ist, auch zuhause, mit einer Siebträgermaschine möglich. Die auch Halbautomaten genannten Geräte zaubern euch mit etwas Geschick den perfekten klassisch-italienischen Espresso.

Besonders geschmacklich überzeugt der Espresso aus einer Siebträgermaschine, denn im Vergleich zum Kaffeevollautomaten ist die Kombination aus Druck und frisch gemahlenem Espresso sowie die richtigen Handgriffe bei der Zubereitung unschlagbar. Dazu aber gleich mehr.

Woher stammt die Siebträgermaschine? Und wie funktioniert sie? Welche Varianten gibt es heute und worauf solltet ihr beim Kauf achten? All dies und mehr erfahrt ihr in diesem Artikel!

Was ist eine Siebträgermaschine und wie funktioniert sie?

Eine Siebträger- oder auch Espressomaschine ist ein Gerät zur Zubereitung von Espresso, die in den Augen von Laien schon mal einer aufwendigen Kaffeezeremonie gleicht. Denn beim Brühen sind seitens des Barista schon vor dem Ziehen des Espresso-Shot einige wichtige Schritte zu beachten.

Das Herzstück einer Siebträgermaschine ist der namensgebende Siebträger - nicht mehr oder weniger als eine Halterung mit Sieb -, der in die jeweiligen Brühgruppen eingespannt wird. Je nach Größe und Einsatz hat ein solches Gerät eine Brühgruppe inklusive Siebträger (für daheim oder fürs Büro) und bis zu drei oder gar vier Brühgruppen (für die Gastronomie).

Eine elektrische Pumpe, ein Heizelement, das das eingefüllte Wasser auf die benötigten 90 Grad Celsius bringt, ein Kessel, die Dampflanze(n), der Wassertank und die Brühgruppe zählen zu den weiteren essentiellen Elementen einer Siebträgermaschine.

Neben diesen im Gerät verbauten Bauteilen, benötigt der Barista für einen Espresso-Shot mehrere Handgriffe sowie das passende Zubehör, z.B. eine Espressomühle, um die Kaffeebohnen zu feinem Espressopulver zu vermahlen, einen Tamper, der das Kaffeemehl im Siebträger komprimiert und einen Abschlagkasten, um den benutzten Kaffeesatz nach der Zubereitung aus dem Siebträger zu ‚schlagen’.

Falls das zunächst nach einem Mehraufwand klingt, kann ich euch beruhigen. Selbst wenn die Espressozubereitung mehr Handarbeit bedeutet, ist das Gefühl, Espresso wie ein echter Barista zuzubereiten und eine eigene kleine Café-Bar daheim zu haben, unschlagbar.

Der für den Espressobezug nötige Druck von standardmäßig 9 Bar wird durch die in der Maschine befindliche Pumpe oder einen Handhebel erzeugt. Der Tamper, mit dem ihr das Kaffeemehl im Siebträger andrückt, sorgt dafür, dass der Puck, wie das komprimierte Kaffeemehl auch genannt wird, an Ort und Stelle bleibt und nicht wild im Siebträger umherwirbelt und es im schlimmsten Fall zu einer Überextraktion kommt.

Wo kommt die Siebträgermaschine her und wer hat sie erfunden?

Erste Versuche für eine Siebträgermaschine gab es bereits im 19. Jahrhundert, aber der für einen Espresso-Shot erforderliche Druck reichte noch nicht aus. Luigi Bezerra soll auf der Weltausstellung in Paris 1855 eine entsprechende Maschine vorgestellt haben, mit dem Anliegen, in erster Linie die Kaffeepause seiner Mitarbeiter zu reduzieren.

Bezerras Protoytp wurde von Desiderio Pavoni gekauft, weiterentwickelt und ab 1901 schließlich vermarktet. Das erste richtige Patent gab’s dann 1938 für das Lampo System, das statt Dampf heißes Wasser für die Espressozubereitung verwendete, und kam aus Italien von Giovanni Achille Gaggia. Seitdem ist die Espressozubereitung und der klassisch-italienische Espresso aus Italien nicht mehr wegzudenken.

Den ersten Halbautomaten entwickelte Gaggia unter der Marke Faema (E61), der anstelle des Handhebels und eigenem Tank über eine elektrische Pumpe verfügte. Damit konnte endlich der für die Espressozubereitung notwendige konstante Druck aufgebaut werden. Die Faema E61 gilt als der Vorreiter der modernen Siebträgermaschinen, wie wir sie heute kennen.

Welche Varianten von Siebträgermaschinen gibt es?

Angefangen hat es mit Handhebelmaschinen, bei der für den Espressobezug, ein Hebel betätigt werden musste. Im Vergleich zu Halbautomaten, bei denen ihr für einen Shot im Idealfall nur ein Knöpfchen drücken müsst, so wie bei unseren BFC-Maschinen, benötigt ihr bei Handhebelmaschinen schon etwas mehr Fingerfertigkeit.

Stoppt bei Halbautomaten der Bezug automatisch, müsst ihr beim Handhebel den Bezug nach der entsprechenden Zeit und Getränke-Menge in der Tasse manuell stoppen. Dies erlaubt euch aber weitaus mehr Einflussnahme auf das Getränk in eurer Tasse, besonders geschmacklich gesehen.

Ein wesentlicher Unterschied besteht in Einkreiser- und Zweikreiser-Systemen sowie Dual-Boiler-Geräten. Einkreiser nutzen denselben Wasser- und Heizkreislauf für beides die Espressozubereitung als auch die Dampfherstellung für den Milchschaum.

In einem Zweikreis-System gibt es zwar nur einen Kessel, aber zwei getrennte Wasserzuläufe. Dies erlaubt euch, direkt im Anschluss an den Espressobezug die Milch für einen Cappuccino aufzuschäumen. Ihr müsst also nicht warten, bis der Boiler wieder aufgeheizt ist, wie das bei Einkreisern der Fall ist.

Beim Dual-Boiler findet das Brühen und die Dampferzeugung in zwei getrennten Kesseln (dual boiler) statt. Hier könnt ihr noch mehr Einfluss auf Brüh- und Dampftemperatur nehmen. Diese Systeme haben aber auch ihren Preis.

Neben diesen klassischen Siebträgermaschinen für den Heimgebrauch, gibt es im Gastro-Bereich auch Geräte, die in den Tresen verbaut werden, wie die sogenannte Modbar. Das ist nicht nur effizient und sauber, sondern auch noch schick. Die meisten Coffee Shops, die Modbar nutzen, verbauen 2-4 Brühgruppen sowie 1-2 Dampflanzen zur Milchschaumzubereitung.

Und genau die ist es, die den Wert einer Siebträgermaschine noch einmal steigert: Feinporiger Milchschaum zaubert aus eurem Espresso einen leckeren Cappuccino oder Café Latte.

Was braucht ihr alles an Equipment für die Espressozubereitung?

Zunächst solltet ihr euch die Frage stellen, was ihr genau wollt! Espresso und Espressobasierte Getränke, die schnell zubereitet sind, möglichst noch per Knopfdruck?

Dann ist für die ganz Bequemen ein Kaffeevollautomat die richtige Wahl. Für diejenigen, die schon etwas mehr Wert auf die Qualität des Espressogetränks legen, eignet sich ein Halbautomat. Wer sich auch mal so richtig Zeit und Muse zur Kaffeezubereitung à la Slow Coffee nimmt, wählt sicherlich eher ein Handhebelgerät bei der er/sie mehr Einfluss auf die Espressozubereitung nehmen kann.

Heim- vs. Außer-Haus-Gebrauch

Für den Heimgebrauch reicht es sicherlich, euch einen Einkreiser zuzulegen. Es sei denn natürlich, ihr lebt in einer koffeinsüchtigen Großfamilie, dann macht auch ein Zweikreiser Sinn.

Wir von Espressa haben für beides die passenden Maschinen am Start: Die BCF Junior Elite für daheim und fürs Büro (Einkreiser) sowie die BCF Galileo für die Gastronomie (Zweikreiser).

Die Junior Elite kitzelt dabei den Barista aus euch heraus mit einem Handhebel. Die Galileo erfüllt sämtliche Vorteile, die ein Halbautomat mitbringen sollte: professionelle Espressozubereitung und moderne Bedienelemente, u.a. durch das automatische Reinigungsprogramm.

Beide Maschinen beherbergen zwei Heizkreise. Das gibt den ganz Ungeduldigen unter euch die Möglichkeit, Espresso und Milchschaum sogar parallel zuzubereiten.

 

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